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Erfahrungsberichte von Kunden

BASF: Wie eine globale Speak-Up-Kultur Vertrauen, Transparenz und Compliance stärkt

Von regionalen Hotlines zu einem global vernetzten Speak-Up-Programm: BASF stärkt mit NAVEX Vertrauen, Transparenz und Compliance – für alle Mitarbeiter, ob in der Produktion, im Labor oder in der Verwaltung.


Verfügbar in

Branche

Chemiekonzern

Mitarbeiter

108.000 Mitarbeiter weltweit

Standorte

In 93 Ländern vertreten

Two colleagues sit at a desk in a modern office, looking at a tablet together. The man wears glasses and a black shirt; the woman, in a white blouse with black polka dots, listens attentively. A plant is visible in the foreground.

Über BASF

BASF ist eines der weltweit führenden Chemieunternehmen, das zum Erfolg ihrer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beiträgt. BASF Mitarbeitende sind in unterschiedlichsten Arbeitsumgebungen tätig – von Produktionsanlagen im Schichtbetrieb und F&E-Laboren bis hin zu Bürostandorten.

Für das Compliance-Team stand dabei eine zentrale Herausforderung im Fokus: Wie lässt sich eine globale Speak-Up-Kultur schaffen, die Mitarbeiter weltweit erreicht, Vertrauen stärkt und gleichzeitig konsistente Prozesse sowie Transparenz über Risiken ermöglicht?

Two colleagues walk through a modern office hallway, engaged in conversation. The woman is holding and gesturing at a tablet, while the man listens, holding a laptop under his arm.
Die Herausforderung

Von regionalen Hotlines zu einem globalen Speak-Up-Programm

Vor der globalen Einführung eines zentralen Systems arbeitete BASF mit unterschiedlichen regionalen Hotline-Lösungen und lokalen Prozessen. Meldungen wurden teilweise von externen Kanzleien oder verschiedenen Dienstleistern bearbeitet. Die globale Transparenz über Hinweise, Trends und Prozesse war begrenzt. 

Gleichzeitig stellte die internationale Struktur des Unternehmens besondere Anforderungen an Kommunikation und Awareness – insbesondere für Mitarbeiter im Produktionsumfeld ohne festen Zugang zu Computerarbeitsplätzen. 

„Eine Hotline allein reicht nicht aus. Man muss Vertrauen schaffen und die Menschen wirklich erreichen“, sagt Mirko Bengel – Senior Vice President, Corporate Compliance – von BASF. 

Neben einheitlichen Prozessen ging es deshalb vor allem darum, die Speak-Up-Kultur im Unternehmen zu fördern - über Regionen, Funktionen und Hierarchieebenen hinweg.

A modern factory interior with bright lighting, reflective floors, machinery, and blurred figures of people walking, suggesting movement and industrial activity.
Die Lösung

Compliance sichtbar machen – weltweit und nah an den Mitarbeitern

Mit NAVEX etablierte BASF ein globales Hinweisgebersystem mit zentraler Plattform, regionalen Verantwortlichkeiten und mehrsprachigen Meldewegen. 

Neben klassischen Hotline-Kanälen spielen insbesondere web- und mobilbasierte Meldemöglichkeiten eine wichtige Rolle. Mitarbeiter können Hinweise einfach per Online-Formular oder QR-Code einreichen – anonym oder namentlich – in ihrer jeweiligen Landessprache. 

„Gerade für Mitarbeiter im Produktionsumfeld war die Hemmschwelle bei telefonischen Meldungen oft höher“, erklärt Heidrun Geis – Compliance Specialist – von BASF. „Die digitalen Meldewege haben den Zugang deutlich erleichtert.“ 

Gleichzeitig investierte BASF gezielt in Kommunikation und Awareness-Maßnahmen: Schulungen, globale und lokale Kampagnen, Poster in Produktionsbereichen, interne Beiträge und Vor-Ort-Aktionen halfen dabei, Compliance sichtbarer und persönlicher zu machen. 

„Wir wollten Compliance ein Gesicht geben“, sagt Bengel. „Die Menschen sollten verstehen, wer hinter den Prozessen steht und was mit ihren Hinweisen passiert.“

Warum BASF auf NAVEX für globale Speak-Up-Prozesse setzt

Einheitliche Prozesse weltweit

Regionale Verantwortlichkeiten und globale Standards lassen sich in einem zentralen System verbinden

Mehr Transparenz über Risiken und Trends

Zentrale Reporting- und Analysefunktionen unterstützen die frühzeitige Erkennung von Entwicklungen und Risikomustern

Mehr Vertrauen in den Prozess

Mehrsprachige und anonyme Meldewege stärken Zugänglichkeit, Vertraulichkeit und Glaubwürdigkeit weltweit

Two people review financial charts and graphs on paper at a table with a laptop and a cup of coffee, focusing on analyzing data with a pen.

Mehr Sichtbarkeit, bessere Daten und stärkere Governance

Mit dem globalen System kann BASF heute Hinweise zentral steuern und gleichzeitig regional bearbeiten. Zuständigkeiten, Eskalationswege und Interessenkonflikte lassen sich systemgestützt abbilden und nachvollziehbar dokumentieren. 

Dadurch entstand nicht nur mehr Konsistenz im Prozess, sondern auch eine deutlich bessere Datenbasis für Reporting, Trendanalysen und Governance. 

„Vor zehn Jahren haben wir noch mit Excel-Dateien gearbeitet und Daten manuell konsolidiert“, sagt Bengel. „Heute haben wir eine ganz andere Transparenz und Datenqualität.“ 

Die zentralisierte Struktur unterstützt BASF zudem dabei, Risiken früher zu erkennen, Präventionsmaßnahmen gezielter abzuleiten und Entwicklungen über Geschäftsbereiche und Regionen hinweg besser zu überwachen.

A smiling person with short hair sits on a couch, wearing a striped shirt and holding a tablet, with green plants and a blue wall in the background.
Das Ergebnis

Eine Speak-Up-Kultur, die mit dem Unternehmen wächst

Seit der globalen Weiterentwicklung des Programms ist die Nutzung der Compliance-Hotline deutlich gestiegen und BASF berichtet diese Zahlen in seinem jährlichen ESRS-G1 Nachhaltigkeitslagebericht: 

  • 2021: 277 Meldungen  
  • 2022: 453 Meldungen  
  • 2023: 643 Meldungen  
  • 2024: 751 Meldungen  
  • 2025: 739 Meldungen

Für BASF ist diese Entwicklung vor allem ein Zeichen für steigendes Vertrauen in die Prozesse und eine stärkere globale Speak-Up-Kultur. 

Im Jahr 2025 gingen über die BASF Compliance-Hotline insgesamt 739 Meldungen ein. Die Hinweise bezogen sich auf unterschiedliche Kategorien des Verhaltenskodex – darunter Respekt am Arbeitsplatz, Korruption, Umgang mit Firmeneigentum sowie Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsthemen (EHS). 

Die gewonnenen Daten helfen BASF dabei, Trends frühzeitig zu erkennen, Risiken besser einzuordnen und Compliance-Maßnahmen gezielt weiterzuentwickeln.

Three people sit at a table in a modern office, engaged in discussion and smiling. One person walks past outside the glass-walled meeting room, creating a blurred motion effect.

Compliance als kontinuierlicher Entwicklungsprozess

BASF entwickelt sein globales Compliance- und Hinweisgeberprogramm kontinuierlich weiter – unter anderem mit Blick auf Automatisierung, Datenqualität und zukünftige KI-gestützte Funktionen. 

„Wenn Prozesse zentral in einem System gebündelt sind, entstehen ganz neue Möglichkeiten für Effizienz, Konsistenz und Analyse“, sagt Bengel. 

Dabei ist für BASF ein Faktor besonders wichtig: Technologie allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, Vertrauen aufzubauen, Mitarbeiter aktiv einzubinden und Compliance als Teil des Arbeitsalltags sichtbar zu machen.

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