
Herausforderungen bei der Verhinderung von Geldwäsche
Jährlich werden im Vereinigten Königreich 90 Milliarden GBP aus kriminellen Aktivitäten gewaschen. Das sind mehr als 3,4 Prozent des britischen BIP. Trotz neuer Anti-Geldwäsche-Maßnahmen ist dies nach wie vor ein ernstes Problem. Zum Teil liegt es daran, dass mit dem Begriff „Geldwäsche“ zahlreiche Aktivitäten definiert werden. Was genau ist Geldwäsche?
Allgemein ausgedrückt ist Geldwäsche die rechtswidrige Verschleierung der Geldsumme bzw. Herkunft einer bestimmten Geldsumme. Dazu zählt beispielsweise, dass ein Unternehmen Gelder durch legitime Bargeldaktivitäten „wäscht“. Geldwäsche kann sich aber auch auf einen einzelnen Mitarbeiter beziehen, der Gelder des Unternehmens auf sein eigenes Konto abzweigt. Oftmals ist derjenige, der Geld wäscht, auch die Person, die für die Identifizierung skrupelloser Handlungen verantwortlich ist. Selbst mit Anti-Geldwäsche-Gesetzen ist die Aufdeckung in Ihrem Unternehmen deshalb sehr schwierig.
Organisationen verfügen über zwei wichtige Mechanismen, um Anti-Geldwäsche-Compliance zu gewährleisten: umfassendes Anti-Geldwäsche-Training und klare Anti-Geldwäsche-Richtlinien, die für alle Mitarbeiter einfach zugänglich sind. Diese beiden Sicherheitsvorkehrungen geben Ihren Mitarbeitern die notwendigen Tools für die Identifizierung und Meldung von Warnsignalen.